Suche
zur Übersicht

Sinn der Mindestmengenregelung äusserst fraglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat auch für Nierentransplantationen (NTx) sog. Mindestmengen * festgelegt, in diesem Fall 25 pro Jahr. Wenn eine Universitätsklinik pro Jahr weniger als 25 NTx vornimmt, soll für das Folgejahr mit den Krankenkassen besprochen werden, ob diese Universitätsklinik auch in den Folgejahren NTx vornehmen darf. Ein großes Problem: Wie lässt einen der gesunde Menschenverstand darauf kommen, dass NTx „planbare stationäre Leistungen“ sind, wenn doch Ursache einer NTx die Organallokation von EUROTRANSPLANT ist?

 

Lesen Sie hier, wie die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) und der Bundesver­band Niere (BNdie Mindestmengenregelung für NTx bewertet.

 

 

*Die Regelungen legen für ausgewählte planbare stationäre Leistungen, bei denen die Qualität des Behandlungsergebnisses von der Menge der erbrachten Leistungen abhängig ist, die Höhe der jeweiligen jährlichen Mindestmenge je Ärztin und Arzt und/oder Standort eines Krankenhauses fest. Zudem sind in den Regelungen das Nähere zur Darlegung der Prognose durch das Krankenhaus, Ausnahmetatbestände und Übergangsregelungen bestimmt.

back to top

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Weitere Informationen in der Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen